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1919

Leo Freundlich:

Die Albanische Korrespondenz (1916-1918)

Von Juni 1913 bis August 1914 sammelte der ehemalige sozialistische österreichische Reichsratsabgeordnete Leo Freundlich (1875-1953) neueste Nachrichten vom Unruheherd Balkan und verteilte sie als Agentur- meldungen an einen ausgesuchten Kreis von Empfängern. Die Agenturmeldungen der „Albanische Korrespondenz“, die damals vor allem als Orientierungshilfe für die österreichisch-ungarische Außenpolitik dienten, wurden von uns in dem 614-seitigen Band „Die Albanische Korrespondenz: Agenturmeldungen aus Krisenzeiten - Juni 1913 bis August 1914“ (München: Oldenbourg Verlag 2012), herausgegeben. Rechts - Leo Freundlich (1875-1953); in der Mitte - seine zweite Frau, Ada Freundlich (1889-); und links - die junge Safete Sophie Juka (1924-2005). Aufgenommen in Österreich um 1938. Während des Ersten Weltkriegs versuchte Freundlich, die „Albanische Korrespondenz“ wiederzubeleben. Der in dem oben erwähnten Band nicht mit veröffentlichte und hier zum ersten Mal vorgestellte Teil dieser Agenturmeldungen umfasst das Jahr 1916 und auch sporadisch die Zeiträume vom Januar bis Juni 1917 und vom Februar bis Oktober 1918. Obgleich diese Nachträge der Albanischen Korrespondenz bei Weitem nicht mehr den gleichen Elan und die gleiche Qualität aufweisen wie der im Buch dargestellte Kern des Werkes von 1913 und 1914, bot Freundlich weiterhin eine spannende Vielfalt an Informationen, die auch beinah 100 Jahre später dem Leser zu neuen Einsichten in die kritischen Ereignisse rund um den albanischen Siedlungsraum während des Ersten Weltkriegs verhelfen. Vollständiger Text PDF  |  full text PDF
Robert Elsie Texte und Dokumente zur albanischen Geschichte